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Das Schweizer Zentrum für Heil- und Sonder­pädagogik zeigt die sonder­päda­gogischen Mass­nahmen auf.

www.szh.ch > Sonderpädagogisches Angebot

Ein Überblick über den Aufbau der Schulung bei beson­derem Bildungs­bedarf gibt die Plattform educa.

www.educa.ch > Sonderpägogische Massnahmen

Sonderpädagogisches Angebot

Für die Unterstützung und Förderung von Kindern und Jugendlichen mit besonderem Bildungsbedarf und mit Behinderungen gibt es ein breites Angebot. Ein besonderer Bildungsbedarf liegt vor, wenn die Entwicklung bei Kindern und Jugendlichen eingeschränkt bzw. gefährdet ist oder sie dem Unterricht in der Regelschule ohne spezifische Unterstützung nicht folgen können.

In der Interkantonalen Vereinbarung über die Zusammenarbeit im Bereich der Sonderpädagogik (Sonderpädagogik-Konkordat) haben sich die Kantone auf ein Sonderpädagogisches Grundangebot für die Altersspanne von 0 bis 20 Jahren geeinigt. Dieses umfasst Beratung und Unterstützung, heilpädagogische Früherziehung, Schulischen Heilpädagogik, Logopädie, Psychomotorik, sonderpädagogische Massnahmen in einer Regelschule oder in einer Sonderschule, sowie Betreuung in Tagesstrukturen oder stationäre Unterbringung in einer sonderpädagogischen Einrichtung.

In den meisten Kantonen sind Schulpsychologische Dienste, Kinder- und Jugendpsychologische Dienste oder andere Fachleute für die Abklärungen, Diagnosen, Beratungen und Behandlungen zuständig. Eine Sonderschulung erfolgt nach einem Antrag, Abklärungen und einem Zuweisungsentscheid. In erster Linie können Lehrerinnen und Lehrer, Ärztinnen und Ärzte, Spezialdienste (z.B. Schulpsychologische Dienste), Schulbehörden oder Vormundschaftsbehörden Anträge stellen.

Mit dem Standardisierten Abklärungsverfahren (SAV) wird ermittelt, ob ein Kind mit einem besonderen Bildungsbedarf eine Regelschule (integrative Schulung) oder eine Sonderschule (separative Schulung) besucht. Das Verfahren dient zur systematischen Erfassung von unterschiedlichen Informationen zum Kind und erfolgt anhand von zwei standardisierten Prozessschritten (Basis- und Bedarfsabklärung). Ziel ist eine umfassende, mehrdimensionale Beurteilung als Entscheidungsgrundlage bei der Anordnung von sonderpädagogischen Massnahmen. Mit der Einführung des SAV verabschiedet man sich von den früheren, an Grenzwerten orientierten IV-Kriterien und lenkte den Blick auf die Entwicklungs- und Bildungsziele der Kinder und Jugendlichen gelenkt.

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